Nach den letzten heissen Tagen in Hong Kong flogen wir mit einem Jumbo Jet nach Seoul. Trotz der Grösse des Flugzeugs hatte ich nicht genügend Platz und konnte nur sehr unbequem sitzen. Von Schlaf konnte erst recht keine Rede sein, da mein hinterer Sitznachbar einen fünfstündigen Hustenanfall hatte und auch noch seinen Nachbar ansteckte. Mein erstes Koreanisches Bier war auch nicht so der Hammer, und so kamen wir völlig übermüdet um halb fünf Uhr morgens in der Koreanischen Hauptstadt an. Dank dem sehr gut ausgebauten öffentlichen Verkehrsnetz konnten wir mit einem Shuttle-Bus - den wir auch zuerst finden mussten - bis fast vor die Haustüre von Lynn, Kens Schwester und Ossi ihrem lieben Gemahl fahren. Endlich schlafen...
Nachdem wir ausgeschlafen hatten, wurden wir zu einem Korean BBQ eingeladen. Dies funktioniert folgendermassen: Man legt sich die fein geschnittenen Fleischscheiben auf eine heisse Platte in der Mitte des Tisches und wickelt es schlussendlich mit den Beilagen in ein Salatblatt, welches man dann verschlingt. Nicht fehlen darf bei einem Koreanischen Abendessen der Soju (ein Wodka-ähnliches Getränk) und das Kimchi (Kabis in einer scharfen Sauce). Sehr lecker!
Für den nächsten Tag war eigentlich ein Ausflug an die Koreanische Ostküste geplant. Da Ken aber den Starbucks-Milkshake vom Vortag nicht so vertragen hat *kotz-kotz*, haben wir den Ausflug abgeblasen und ich habe mein Japanisch ein wenig aufgefrischt. Nachdem sich Ken wieder erholt hatte, sind wir in ein Zugerland-ähnliches Shoppingcenter gefahren und entdeckten dabei einen coolen Underground-Shop, wo so ziemlich alles, was kopiert werden kann, auch verkauft wird. "Unser" Shop hatte zwar schon mehrere Razzien hinter sich, aber das Geschäft scheint trotzdem zu laufen - auch dank uns.
Am Sonntag gingen wir der Lieblingsbeschäftigung eines jeden Koreaners nach: Wandern. Wir sind auf einen kleinen Böppel (man frage einen Ostschweizer für die genaue Übersetzung von "Böppel") gewandert um von dort die Aussicht zu geniessen. Unterwegs sind wir hunderten von Eingeborenen begegnet, alle top-ausgerüstet: Wanderschuhe, lange Wanderhosen, Trekking-Jacken, Hut, Sonnenbrille, Wanderstöcke und Atemschutz. Wahrscheinlich waren wir aufgrund unserer Minimal-Ausrüstung (Turnschuhe, that's it) die langsamten auf der Piste.
zu Beginn der Woche mussten wir feststellen, dass praktisch alle Sehenswürdigkeiten unbetretbar waren, was wir nach einer langen Wanderung in der Grossstadt festgestellt hatten. Was einzig offen hatte, war der Park um das War Memorial, wo zuhauf Kriegsmaterial (Flugzeuge, Panzer, Haubitzen, etc) zu betrachten war. Interessant waren vor allem die Denkmäler, welche an den Koreakrieg und die Separation der beiden Länder erinnern. Wie man unschwer erkennen konnte, wünscht sich wohl eine grosse Mehrheit der Südkoreaner eine Wiedervereinigung. Ein gutes Beispiel war eine Statue mit zwei Uhren. Eine zeigt Ortszeit an, die andere die Zeit des Kriegsausbruchs (die beiden Koreas befinden sich offiziell immer noch im Krieg!). Neben der Statue war eine dritte Uhr, welche stillsteht. Zur Zeit der Wiedervereinigung, wird sie mit der Uhr für den Kriegsausbruch, ausgetauscht und soll eben diese Zeit anzeigen. Was für eine Symbolik!
Am nächsten Tag konnten wir dann unsere ersehnte Palasttour machen. Anschliessen sind wir zu einer weiteren Top-Sehenswürdigkeit von Seoul gefahren, einem grossen Tor, welches aber von undurchsichtigen Baugerüsten umgeben war. Wie wir später erfahren haben, wurde das Tor kürzlich von einem Psychopaten niedergebrannt. Bravo!
Danach machten wir noch einen Abstecher in einen kleinen Markt, welcher uns wieder an die Zeit in der Türkei erinnerte.
Am Abend sind wir zur Feier des Tages (Ken und ich dürfen uns ab jetzt offiziell Dipl. Informatik-Ing. ETH schimpfen. Juhuii!) in ein Restaurant mit Super-Aussicht über die Stadt Essen gegangen. Interessant war, dass man bei der Aussicht die TV-Besessenheit der Koreaner bewundern konnte. Überall gibt es Monitore: an Hauswänden, im Lift, in der Subway-Haltestelle, im Subway, im Restaurant, auf dem Mobiltelefon, usw.
Am Mittwoch war Olympiastadion, Olympia-Park und Shopping-Mall Tag. Also eigentlich Rumhängen an speziellen Orten. Vor dem Olympiastadion schien noch das halbe Koreanische Militär Ferien-Abtreten zu haben, was ziemlich eindrücklich war mit den ganzen Standarten, Schwertern (Dekoration), anderen Waffen (wohl zum Gebrauch) und Geschrei. Am Abend gingen wir dann den Koreanischen Ausgang geniessen. Ein Bekannter von Lynn und Ossi hat uns das Koreanische Nachtleben gezeigt, was wir bis morgen früh genossen haben. Henry, you are our first bestest friend! :-D
Da aufgrund des Vorabends der halbe nächste Tag komplett dahin war, haben wir uns am Donnerstag auf das Fussball-WM-Stadion, welches jetzt ein Supermarkt ist, beschränkt. Am Abend haben wir endlich ein Kino entdeckt, in welchem wir The Dark Knight noch nachholen konnten.
Am Freitag kam dann wohl das Highlight des Seoul-Aufenthalts, die Demilitarized Zone zwischen Nord- und Südkorea. Die DMZ ist ein 4km breiter Gürtel zwischen den beiden, im Krieg stehenden Ländern, worin sich nur Friedenstruppen aufhalten sollten. Diese waren dann auch die ersten, welche das Foto-Verbot auch durchgezogen hatten. Leider. Ganz speziell war der Gang durch einen Tunnel, welcher von Nordkoreanern gegraben wurde, um den Gegner zu infiltrieren, für einen knappen Doppelmeter ziemlich anstrengend und trotz Helm mühsam...
Am Nachmittag machten wir noch einen Ausflug auf den Seoul Tower von welchem man eine Rundumsicht auf die ganze Stadt hatte. Zum Glück war an diesem Tag das Wetter zum ersten Mal richtig schön, so dass wir auch die ganze Stadt von oben betrachten konnten.
Am Abend besuchten wir dann eine "Brazilian Night", ein Anlass für Leute die sich in Seoul über Facebook kennengelernt hatten und gerne weiter Leute kennenlernen möchten. Dies ist vor allem für Ausländer in Seoul sehr nützlich um neue Kontakte ausserhalb der koreanischen Sprachbarrieren zu knüpfen. Auch für uns, welche Seoul am nächsten Tag zu verlassen planten, war das ein super Anlass um ein paar neue Leute aus der ganzen Welt kennenzulernen. Es lebe e-Networking!
Die Sauftour (gopferdammi, sind die Sake-Flaschen gross!), welche auf die Brazilian Night folgte, war dann verantwortlich, dass wir den Samstag wieder verpennten und kein Hotel in Busan mehr finden konnten, welches uns für Samstag-Nacht aufnehmen konnte. Somit mussten wir die Zugfahrt nach Busan umbuchen, damit wir Seoul am frühen Sonntag-Morgen verlassen konnten. Die gab uns auch noch eine Möglichkeit, eine zweite "last Night" zu machen, welche allerdings nicht mehr so wild ausfiel, wie die vergangene. Wir genossen noch ein Chinese-Fondue, gingen Bowlen, wo wir uns von einem selbsternannten Anfänger geschlagen geben mussten, und haben den Abend in einer Jazzbar ausklingen lassen.
Am Sonntag hiess es dann Abschied nehmen von Lynn und Ossi (ein liebes Dankeschön nochmal für alles an dieser Stelle!). Wir sind mit dem Zug, welchen wir mit perfektem Timing noch erwischt hatten, nach Busan, ganz im Süden von Südkorea gefahren. Dort sind wir dann im "most cozy and friendly hostel in the world" eingezogen, welches diesen Namen auch verdient. Das Hostel ist eigentlich eine untervermietete Wohnung, in welchem sich Backpackers von überall her aufhalten. Dort haben wir dann auch einen Norweger, zwei Kanadier und zwei frühmorgentliche, weibliche Stimmen kennengelernt, welche ebenfalls auf Asien- oder Weltreise waren, kennengelernt. Am selben Tag haben wir dann noch einen weiteren Tempel begutachtet und haben Koreas berühmtesten Strand, den Haeundae Beach abgelaufen. Um die Zeit bis zum Hunger totzuschlagen, haben wir zwei uns noch im lokalen Casino an den Blackjack-Tisch gesetzt, mit der Idee unser Nachtessen zu finanzieren. Aber eben, -EV, rigged, hübsche Dealerin und so...
Das Abendessen, obwohl nicht fremd-finanziert, war dann doch der Hammer. Koreanisches Sashimi: roher Fisch mit zig rohen Beilagen, von welchen wir nicht bei allen wussten, um was es sich genau handelte. Bewegt hat sich jedenfalls nichts mehr. (Die Interessierten können ja Gaebul und Meonggae nachschlagen. Aber bitte nicht weitererzählen! ;-) )
Unserem letzten Tag in Korea haben wir dann für einen Besuch in der alten Koreanischen Hauptstadt, Gyeong-ju. Die Königsgräber waren leider weniger spektakulär als erwartet (Grashügel). Das Observatorium war interessant, wenn man gewisse Hintergründe kennt. Danach sind wir noch per Bus nach Bulguksa, einer Tempelanlage, welche Terrassenähnlich aufgebaut war, gefahren. Bulguksa schien zudem ein beliebtes Schulreiseziel zu sein, da es mit Primarschülern überfüllt war. Einer hatte mich mit Michael Jackson begrüsst, warum auch immer.
Am Abend haben wir dann noch das Hollywood von Korea am südlichen Ende von Busan besucht, wo es auch eine Art Walk Of Fame gab, flankiert mit Restaurants, Gaming Halls und Kinos. Dort findet auch jährlich das Pusan International Film Festival statt. Dieses haben wir leider um genau eine Woche verpasst.
Am nächsten Morgen haben wir dann Korea per Fähre in Richtung Japan verlassen.
Tuesday, September 30, 2008
Friday, September 19, 2008
Hong Kong in a Nutshell
Nach Peking, Xi'An und Shanghai sind wir nach Hong Kong geflogen, die nächste Chinesische Grossstadt, welche wieder ein ganz neue Erfahrung ist im Vergleich zu den anderen drei. Endlich verstehen die Leute Englisch und Kantonesisch, was unser Leben ein wenig erleichterte. Ja, sogar wie zu Hause fühlten sich da gewisse Leute ;-)
Wir haben unser Lager im nördlichen Teil, in Kowloon in der Nähe der Nathan Road aufgeschlagen. Wenn man Kowloon von Norden nach Süden durchläuft, erfährt man, wie die Stadt immer tourismusorientierter wird. Im Norden hat man den basar-ähnlichen Night Market und je weiter man nach Süden geht, wechselt das Angebot der Läden von Schildkrötenpanzern zu gefälschten Rolex-Uhren. Ganz im Süden hat man dann Aussicht auf die Skyline von Hong Kong Island mit ihren Lichtshows bei Nacht und kann die Avenue Of The Stars, welche (Hong-Kong-)Chinesischen Filmstars gewidmet ist, entlanglaufen. Etwas Ruhe vom Stadtlärm kann man im Kowloon Park finden, wo es eine Volière, ein Schwimmbad, eine Kung-Fu-Show, etc hat.
Hong Kong Island ist mit den grossen Business-Districts, den Shopping Malls und den Bars eher westlich orientiert. Von Victoria Peak hat man eine wunderbare Aussicht auf die ganze Stadt. Wir haben zudem per längsten Rolltreppensystem der Welt die Mid-Levels erklommen, was allerdings weniger spektakulär war als erwartet.
Für einen Lacher meinerseits sorgte Ken, als er beim Einlass in eine Hong Konger Bar (ab 18) nach dem Ausweis gefragt wurde. Allerdings hatte dies nicht nur mit seinem jugendlichen Aussehen (:-P) (Danke, ihr Hawaiinischen Türsteher) zu tun, sondern auch damit, dass sie keine Hong-Kong-Chinesen in der Bar wollten. Wtf? Da die Klientel der Bar aus 40% Engländern und 60% lokalen Prostituierten, bei welchen man nicht so genau wusste, ob sich wirklich Frauen hinter den drei Makeup-Schichten versteckten, sind wir nach einem Bier auch wieder raus. Später erfuhren wir, dass Hong-Kong-Chinesen nicht reingelassen werden, weil sie im Vergleich zu den Touristen kein Geld haben und somit in der Bar nicht erwünscht sind. Ansonsten gibt es über Hong Kong nicht viel zu berichten, da es hier zu den anderen Chinesischen Städten, die wir besuchten, fast keine Sehenwürdigkeiten gibt und man hier eigentlich nur gut essen und shoppen kann. Sonstige nennenswerte Highlights sind:
Wir haben unser Lager im nördlichen Teil, in Kowloon in der Nähe der Nathan Road aufgeschlagen. Wenn man Kowloon von Norden nach Süden durchläuft, erfährt man, wie die Stadt immer tourismusorientierter wird. Im Norden hat man den basar-ähnlichen Night Market und je weiter man nach Süden geht, wechselt das Angebot der Läden von Schildkrötenpanzern zu gefälschten Rolex-Uhren. Ganz im Süden hat man dann Aussicht auf die Skyline von Hong Kong Island mit ihren Lichtshows bei Nacht und kann die Avenue Of The Stars, welche (Hong-Kong-)Chinesischen Filmstars gewidmet ist, entlanglaufen. Etwas Ruhe vom Stadtlärm kann man im Kowloon Park finden, wo es eine Volière, ein Schwimmbad, eine Kung-Fu-Show, etc hat.
Hong Kong Island ist mit den grossen Business-Districts, den Shopping Malls und den Bars eher westlich orientiert. Von Victoria Peak hat man eine wunderbare Aussicht auf die ganze Stadt. Wir haben zudem per längsten Rolltreppensystem der Welt die Mid-Levels erklommen, was allerdings weniger spektakulär war als erwartet.
Für einen Lacher meinerseits sorgte Ken, als er beim Einlass in eine Hong Konger Bar (ab 18) nach dem Ausweis gefragt wurde. Allerdings hatte dies nicht nur mit seinem jugendlichen Aussehen (:-P) (Danke, ihr Hawaiinischen Türsteher) zu tun, sondern auch damit, dass sie keine Hong-Kong-Chinesen in der Bar wollten. Wtf? Da die Klientel der Bar aus 40% Engländern und 60% lokalen Prostituierten, bei welchen man nicht so genau wusste, ob sich wirklich Frauen hinter den drei Makeup-Schichten versteckten, sind wir nach einem Bier auch wieder raus. Später erfuhren wir, dass Hong-Kong-Chinesen nicht reingelassen werden, weil sie im Vergleich zu den Touristen kein Geld haben und somit in der Bar nicht erwünscht sind. Ansonsten gibt es über Hong Kong nicht viel zu berichten, da es hier zu den anderen Chinesischen Städten, die wir besuchten, fast keine Sehenwürdigkeiten gibt und man hier eigentlich nur gut essen und shoppen kann. Sonstige nennenswerte Highlights sind:
- Wir trafen Lynn und Ossi schon in Hong Kong und nicht erst in Korea, weil sie gerade ein verlängertes Weekend in Korea war und sie sich entschieden, nach Hong Kong zu reisen. Tja, Zufälle gibt's immer wieder.
- Einen Tagesausflug verbrachten wir in Macau. Macau wurde von den Portugiesen kolonisiert, was sich auch im Baustil der Häuser und den Mix-Asiaten (die Frauen sehen noch hübsch aus!) widerspiegelt. Im Zentrum befindet sich das Vegas von China. Obwohl wir von vielen schon gehört haben, dass Macau im Vergleich zu Vegas viel geiler sei, hatte uns Macau nicht so wirklich beeindruckt. Da wir schon im Zentrum waren, konnten wir es natürlich nicht unterlassen, neben all den Fischen seated zu sein. Gubsi, selbsternannter unluckiest Player ever, konnte mit seinen KK nicely AA dodgen, nachdem der tricky Japaner mit den Aces Gubsi's Preflop Raise nur coldcallte und der Schnorri-Inder dasselbe machte mit AK. Auf dem Flop kam das letzte As im Deck. Also da hatte Gubsi seine Luckbox wohl endlich öffnen können ;-)
- Im Vergleich zu den anderen bisher besuchten Destinationen ist das Wetter in Hong Kong verdammt heiss. Die Luftfeuchtigkeit ist höher als in Peking und die Temperatur sank in der Nacht wirklich nicht viel ab, so dass man auch am Abend extrem schwitzte. So entstand auch das Lied "Gubsi stinkt, Gubsi stinkt, Gubsi stinkt, Gubsi stinkt" (Take me home country road...).
- Hong-Kong-Chinesen trinken selten "einfach so" ein Bier in einer Bar, sondern spielen irgendwelche Trinkspiele. Deshalb befinden sich immer Würfel und Becher auf dem Tisch und die Locals trinken Bier nur zusammen mit den Trinkspielen wie das uns bekannte "Meier". Ein anderes Spiel ähnelt dem "Schäre-Stei-Papier", welches auch im Film "Rush Hour" mit Jackie Chan zu sehen ist. Was die Locals anstatt "Schäre-Stei-Papier" sagen, verstehen wir heute noch nicht, aber es klingt verdammt lustig ;-)
- Endlich konnte Ken seine heissgeliebten "Tschä-Siu-Bao" in Hong Kong essen und auch Gubsi fand diese nach nur einem Biss so lecker, sodass wir schlussendlich zusammen 18 von denen bestellten. Die Serviertochter war so überrascht über unsere Bestellung, was sich auch schnell im Restaurant herumsprach. Denn normalerweise essen die Gäste nur 1 bis 2 solche Baos.
- Nach 5 Tagen verliessen wir Hong Kong wieder. Später erfuhren wir, dass eine Kollegin von uns gerade nach unserer Abreise nach Hong Kong reiste. Schade, dass wir sie verpasst haben...
Sunday, September 14, 2008
Shanghai und die Chinesen
Shanghai ist eigentlich schnell erzählt, da wir nur zwei Tage da waren. Zuerst sind wir den ‚Bund’ entlang gelaufen – eine Strasse entlang des Huang Pu. Auf der einen Seite gibt es Häuser aus den 30er Jahren zu betrachten und wenn man über den Fluss schaut, sieht man Pudong mit seinen riesigen Wolkenkratzern (zwei davon sind in den Top Ten der höchsten Häuser der Welt).
Am anderen Tag haben wir dann eines dieser Hochhäuser besucht: Das Shanghai World Financial Center ist das grösste Gebäude der Welt (bis zum Dach gemessen). Auf über 490m könnte man die Aussicht über die kleineren Gebäude Shanghais (darunter immerhin auch das Jin Mao Building, das acht-grösste Gebäude der Welt) geniessen. Könnte – wäre das Wetter nicht ausgerechnet an diesem Tag so bescheiden gewesen. Wir konnten froh sein, wenn wir den Huang Pu sahen. Von Aussicht konnte aber keine Rede sein. Schade…
Da wir von Shanghai nicht viel mehr zu berichten haben (ausser das es bisher die dreckigste und stinkendste Stadt auf unserer Reise war), möchte ich ein wenig über die Chinesen und ihre Eigenarten erzählen:
Nebst diesen - für Westler - Ungewohntheiten sind die Chinesen aber durchwegs freundliche und hilfsbereite Menschen. Auch wenn sie sehen, dass man mit verbaler Kommunikation nicht weiterkommt, versuchen sie immer eine Lösung zu finden. Das ist wohl einer der Gründe, warum wir noch nicht verhungert sind. ;-)
Am anderen Tag haben wir dann eines dieser Hochhäuser besucht: Das Shanghai World Financial Center ist das grösste Gebäude der Welt (bis zum Dach gemessen). Auf über 490m könnte man die Aussicht über die kleineren Gebäude Shanghais (darunter immerhin auch das Jin Mao Building, das acht-grösste Gebäude der Welt) geniessen. Könnte – wäre das Wetter nicht ausgerechnet an diesem Tag so bescheiden gewesen. Wir konnten froh sein, wenn wir den Huang Pu sahen. Von Aussicht konnte aber keine Rede sein. Schade…
Da wir von Shanghai nicht viel mehr zu berichten haben (ausser das es bisher die dreckigste und stinkendste Stadt auf unserer Reise war), möchte ich ein wenig über die Chinesen und ihre Eigenarten erzählen:
- Die wohl ekligste Unart der Chinesen ist es, überall hinzuspucken. Dabei wird nicht nur der Mund geleert, sondern vorher noch der ganze Hals und die Nase leergekratzt. Immerhin ist das Kratzen ein Vorbote dessen, was gleich kommen wird, so dass man schön dem Geschoss aus dem Weg gehen kann. Ich wurde von Ken zwar im Vornherein darüber informiert, was ich dann aber erlebte, überbot alles. Sogar im Restaurant wurde die Kehle geleert (wenigstens hat der werte Herr nicht gespuckt, aber wenn man beim Essen pausenlos ein ekliges ‚chchchchch’ hört, vergeht einem bald mal der Appetit). Getoppt wurde das nur noch, als ein anderer sogar in einem buddhistischen Tempelbereich seinen Mund geleert hat. Mein persönlicher Favorit bleibt aber der junge Mann, welcher im haltenden Auto schnell die Fensterscheibe runtergekurbelt hatte um seine Spucke loszuwerden. Just in dem Moment als er seinen Kopf rausstreckte, fuhr das Auto los und er verlor seine Brille beim Spucken. Das Auto machte also eine Vollbremsung, damit der Mann aussteigen konnte um seine Brille wieder einzusammeln. LOL Spuckaments.
- Nummer 2 der chinesischen Un- und Abarten ist wohl das bauchfreie Rumlaufen der Männer. Das heisst, das T-Shirt wir einfach bis zum Bauchansatz hochgekrempelt und so wird dann durch die Stadt (oder durch den Park oder durch den Tempel) marschiert. Lustig ist zudem, dass es nur zu funktionieren scheint, wenn man sich schon ein kleines Wohlstandsbäuchlein angefressen hat, denn bisher habe ich nur leicht beleibte Männer gesehen, welche diesem Trend folgten. Hilarious.
- Lustig sind die Chinesen auch, wenn’s ums Anstehen geht. Wenn eine Line nicht explizit ausgesteckt ist, gibt es sie offiziell nicht. Das heisst, wenn sich beim Anstehen eine Lücke bildet, wird diese garantiert von irgendwem geschlossen. Interessant ist aber, dass das Drängeln von Anderen überhaupt nicht geduldet wird und das meist in lautem Ausrufen endet. Interessant wird das vor allem beim Ein- und Aussteigen beim Bus oder der U-Bahn. Da denkt keiner nur eine Sekunde daran, die Leute zuerst aussteigen zu lassen, obwohl überall auf Plakaten darum gebeten wird. Und ich dachte, die Schweizer hätten diesbezüglich keinen Anstand mehr…
- Der chinesische oder der generell der asiatische Verkehr ist ebenfalls erwähnenswert. Die Chinesen haben irgendwie grossen Gefallen gefunden an ihrer Autohupe. Es wird immer und überall gehupt, wenn überholt wird, wenn ein Fussgänger Anstalten macht, die Strasse zu überqueren, wenn die Spur gewechselt wird, etc. Spuren wechseln kann man übrigens auch wo es einem gerade passt: Auf Pannenstreifen, über doppelte Sicherheitslinien, über Sperrflächen, wenn gar keine Spur mehr da ist… Krass ist zudem, dass die Fussgänger absolut keine Rechte zu haben scheinen. Selbst wenn man auf dem Zebrastreifen Grün hat, und ein Auto bei Rot rechts abbiegen will, sollte man ihm den Vortritt lassen. Das hat allerdings auch sein Gutes. Die Chinesen sind sehr vorausschauende Autofahrer. Das heisst, sie können sehr gut antizipieren, wohin sich ein Fussgänger oder ein anderes Auto bewegen wird, was den Verkehr enorm flüssig gestaltet. Somit ist das Überqueren als Fussgänger einer sechsspurigen Hauptstrasse im Zentrum Pekings ohne Zebrastreifen kein Problem (muss ich mir dann unbedingt wieder abgewöhnen in der Schweiz ;-) ). Ausser vielleicht bei Nacht auf nicht so gut beleuchteten Strassen, denn die Chinesen ziehen das Stromsparen häufig der Sicherheit der Verkehrsteilnehmer vor und fahren auch nachts ohne Licht….
- Sehr mühsam sind die Toiletten in China. Sowohl öffentliche Toiletten wie auch in den meisten Restaurants sind meistens nur Plumpsklos, sprich ein Loch im Boden, häufig auch ohne Möglichkeit sich irgendwo festzuhalten. Im Zusammenhang mit dem kürzlich erwähnten Durchfall kann das sehr mühsam werden. Zudem fehlt bei den Toiletten grundsätzlich das Toilettenpapier, da es eh geklaut werden würde. Auch das muss man erst mal lernen…
Nebst diesen - für Westler - Ungewohntheiten sind die Chinesen aber durchwegs freundliche und hilfsbereite Menschen. Auch wenn sie sehen, dass man mit verbaler Kommunikation nicht weiterkommt, versuchen sie immer eine Lösung zu finden. Das ist wohl einer der Gründe, warum wir noch nicht verhungert sind. ;-)
Friday, September 12, 2008
Vom Durchfall geplagt und anderen Dingen
Am letzten Sonntag reisten wir nach unserem Aufenthalt in Peking Richtung Xi’an. Peking empfand ich als eine sehr schöne Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten. Die 7 Tage, die wir insgesamt in Peking waren, sind meiner Meinung nach ein wenig zu kurz gewesen, mussten wir doch einiges „in a Rush“ besuchen. Ich denke, 3-4 Tage mehr wären da besser gewesen und wir hätten auch mehr relaxen können.
Am Flughafen von Peking hiess es Abschiednehmen von unseren Mitbewohnern in Peking, die uns bis an den Flughafen begleitet hatten, um eventuellen Probleme mit dem Gepäckgewicht zu klären (der Inlandflug von Peking nach Xi’an ist nicht Teil unseres Around-The-World Ticket und wir durften deshalb nur 20kg mitnehmen). Der Abschied bedeutet auch gleichzeitig, dass wir zum ersten Mal in China auf uns alleine gestellt waren, da wir nicht mehr direkt auf die Hilfe unserer Mitbewohnern zählen konnten.
In Xi’an angekommen, konnten wir einem Taxifahrer irgendwie auch beibringen, dass er uns zum richtigen Hotel chauffiert. Dort aber fing schon das erste Problem an ;-) Das Hotelzimmer hatten wir in Peking online gebucht und Gubsi musste seine Kreditkarte angeben. An der Rezeption aber versuchten die uns zu erklären, dass sie nur bestimmte chinesische Kreditkarten akzeptieren, sodass Gubsi’s Master Card nicht akzeptiert wurde. So kam es, dass wir unsere Mitbewohnerin in Peking anrufen mussten, damit sie für uns diese Sache regeln konnte.
Ansonsten hatten wir in Xi’an keine grösseren Probleme. Obwohl viele Serviceangestellte kein Wort Englisch sprechen und auf der Menükarte alles auf Chinesisch geschrieben steht, haben wir meistens das bekommen, was wir auch wollten. Einmal haben wir ein Gericht mit Schweinefleisch bestellt, von dem ich genau einen Biss genommen hatte (Gubsi hatte sogar nur einen Biss vom eher fleischigeren Teil genommen und hatte dann schon beschlossen, dass er nichts mehr davon probieren möchte ;-)) und es nachher stehen liess, weil es praktisch nur Fett und Knochen enthielt.
Xi’an selbst hat keine Untergrundbahn, so haben wir praktisch immer ein Taxi genommen (ist sehr billig dort) oder sind mit dem Bus gefahren (noch viel billiger, ein Ticket kostet ca. 30 Rappen, da kommen mir alte Erinnerung auf, als ein Busbillett in der Schweiz vor ca. 20 Jahren noch ca. 60 Rappen gekostet hat).
Xi’an hat im Wesentlichen 3 bedeutende Sehenswürdigkeiten: Down Town, ist im Prinzip das Zentrum von Xi’an, aber viele Gebäuden haben dort noch einen traditionellen chinesischen Look, die Terracotta Warriors und die Big Goose Pagoda.
Am Montag besuchten wir die Down Town, wo wir unter anderem die grosse Moschee besichtigen gingen, welche wir aber erst nach ca. einer halben Stunde gefunden hatte, weil diese wirklich super gut versteckt war und meiner Meinung nach auch nicht wirklich gross war. Danach besuchten wir „The Two Towers“, nämlich den Drum und Bell Tower, der Erstere läutet den Morgen ein, während der Letztere für die Nacht zuständig ist. Als Abschluss an diesem Tag wanderten wir auf der Great City Wall von Down Town umher. Geplant war eigentlich, dass wir die Südflanke ganz herablaufen und danach wollten wir wieder zurück. Aber irgendwie wollten wir noch einen Teil der Ostflanke besichtigen. Also wanderten wir der Ostflanke entlang und als unsere Beine müde wurden, wollten wir ein Velo mieten, die wir zuvor an vielen Ständen auf der Mauer gesehen hatten. Aber gerade dann, als wir einen solchen Stand suchten, fanden wir keinen mehr (Murphy’s Law), also mussten wir gezwungenermassen die halbe Mauer herablaufen, was über 2.5 Stunden beanspruchte…
Am Abend suchten wir ein Internet Café auf, bevor wir in den Ausgang gehen wollten. Irgendwie hatte es den Anschein, als würden alle jüngere asiatische Leute im Internet Café in den Ausgang gehen: Entweder spielen sie Counterstrike, sind am Chatten oder schauen sich eiskalt die neusten Kinofilme auf irgendwelchen illegalen Webseiten an.
Obwohl wir beide nicht so Fans von Discos sind, entschieden wir uns trotzdem, in eine Disco zu gehen, mit der Hoffnung, dass diese China evtl. besser sind als bei uns zu Hause. Dort angekommen mussten wir feststellen, dass der Sound mehr oder weniger genau der gleiche ist und dass ein Bier etwa gleich viel kostet wie in der Schweiz. Viele Leute hatte es auch nicht gerade, also verliessen wir Disco nach gut einer halben Stunde wieder.
Fazit: Die Chinesen verbringen ihren Ausgang im Internet Café oder mit Auf-der-Strasse-herumlaufen. Komische Leute…
Am zweiten Tag unserer Xi’an Reise standen die Terracotta Krieger auf dem Programm. 1947 wurde in Xi’an einige Gruben entdeckt mit sogenannten Terracotta Warriors, die aus Ton angefertigt wurden. Der Kaiser der Qing Dynastie liess diese Krieger für sein Grab erstellen. Die Ausgrabung dieser Krieger ist bis heute noch nicht abgeschlossen. Diese Sehenswürdigkeit war nebst der Grossen Mauer die bis anhin interessanteste auf unserer Reise.
Am letzten Tag in Xi’an schauten wir uns schliesslich noch die Big Goose Pagoda an. Die Pagode an sich war imo nicht so der Hammer, aber der Park rund herum mit den vielen Statuen erstaunten mich dafür umso mehr.
Am frühen Donnerstag morgen packten wir unsere Sachen und flogen zu der nächsten Grosstadt Shanghai.
Nun, was hat der Titel mit diesem Blogeintrag überhaupt zu tun? Da wir beide weder Mandarin lesen noch sprechen können und die Menükarten in den Restaurants meist auch keine Bilder enthalten (siehe oben), bestellen wir immer auf gut Glück ein Gericht. Meist hat es damit geendet, dass wir beide am nächsten Tag den Dünnpfiff hatten (ehrlich gesagt, habe ich noch nie erlebt, dass Gubsi so oft aufs Klo muss wie in Xi’an ;-)). Den Dünnpfiff werden wir auf unserer Reise sicherlich auch noch an anderen Orten haben, aber da müssen wir durch. Hinzu kommt, dass in China das Plumsklo verbreitet ist, welches uns beiden gar nicht passt. So mussten wir entweder warten, bis wir im Hotel waren oder in einem nobleren Restaurant essen gehen, um dort ein richtiges WC zu benützen.
Das Non-Plus-Ultra aber ist, dass es in den Toiletten kein WC Papier gibt. Wenn es wirklich mal dringend wurde und man nicht um das Plumsklo herum kam, ist es vorteilhaft gewesen, wenn man eigenes WC Papier mitgebracht hätte...
Am Flughafen von Peking hiess es Abschiednehmen von unseren Mitbewohnern in Peking, die uns bis an den Flughafen begleitet hatten, um eventuellen Probleme mit dem Gepäckgewicht zu klären (der Inlandflug von Peking nach Xi’an ist nicht Teil unseres Around-The-World Ticket und wir durften deshalb nur 20kg mitnehmen). Der Abschied bedeutet auch gleichzeitig, dass wir zum ersten Mal in China auf uns alleine gestellt waren, da wir nicht mehr direkt auf die Hilfe unserer Mitbewohnern zählen konnten.
In Xi’an angekommen, konnten wir einem Taxifahrer irgendwie auch beibringen, dass er uns zum richtigen Hotel chauffiert. Dort aber fing schon das erste Problem an ;-) Das Hotelzimmer hatten wir in Peking online gebucht und Gubsi musste seine Kreditkarte angeben. An der Rezeption aber versuchten die uns zu erklären, dass sie nur bestimmte chinesische Kreditkarten akzeptieren, sodass Gubsi’s Master Card nicht akzeptiert wurde. So kam es, dass wir unsere Mitbewohnerin in Peking anrufen mussten, damit sie für uns diese Sache regeln konnte.
Ansonsten hatten wir in Xi’an keine grösseren Probleme. Obwohl viele Serviceangestellte kein Wort Englisch sprechen und auf der Menükarte alles auf Chinesisch geschrieben steht, haben wir meistens das bekommen, was wir auch wollten. Einmal haben wir ein Gericht mit Schweinefleisch bestellt, von dem ich genau einen Biss genommen hatte (Gubsi hatte sogar nur einen Biss vom eher fleischigeren Teil genommen und hatte dann schon beschlossen, dass er nichts mehr davon probieren möchte ;-)) und es nachher stehen liess, weil es praktisch nur Fett und Knochen enthielt.
Xi’an selbst hat keine Untergrundbahn, so haben wir praktisch immer ein Taxi genommen (ist sehr billig dort) oder sind mit dem Bus gefahren (noch viel billiger, ein Ticket kostet ca. 30 Rappen, da kommen mir alte Erinnerung auf, als ein Busbillett in der Schweiz vor ca. 20 Jahren noch ca. 60 Rappen gekostet hat).
Xi’an hat im Wesentlichen 3 bedeutende Sehenswürdigkeiten: Down Town, ist im Prinzip das Zentrum von Xi’an, aber viele Gebäuden haben dort noch einen traditionellen chinesischen Look, die Terracotta Warriors und die Big Goose Pagoda.
Am Montag besuchten wir die Down Town, wo wir unter anderem die grosse Moschee besichtigen gingen, welche wir aber erst nach ca. einer halben Stunde gefunden hatte, weil diese wirklich super gut versteckt war und meiner Meinung nach auch nicht wirklich gross war. Danach besuchten wir „The Two Towers“, nämlich den Drum und Bell Tower, der Erstere läutet den Morgen ein, während der Letztere für die Nacht zuständig ist. Als Abschluss an diesem Tag wanderten wir auf der Great City Wall von Down Town umher. Geplant war eigentlich, dass wir die Südflanke ganz herablaufen und danach wollten wir wieder zurück. Aber irgendwie wollten wir noch einen Teil der Ostflanke besichtigen. Also wanderten wir der Ostflanke entlang und als unsere Beine müde wurden, wollten wir ein Velo mieten, die wir zuvor an vielen Ständen auf der Mauer gesehen hatten. Aber gerade dann, als wir einen solchen Stand suchten, fanden wir keinen mehr (Murphy’s Law), also mussten wir gezwungenermassen die halbe Mauer herablaufen, was über 2.5 Stunden beanspruchte…
Am Abend suchten wir ein Internet Café auf, bevor wir in den Ausgang gehen wollten. Irgendwie hatte es den Anschein, als würden alle jüngere asiatische Leute im Internet Café in den Ausgang gehen: Entweder spielen sie Counterstrike, sind am Chatten oder schauen sich eiskalt die neusten Kinofilme auf irgendwelchen illegalen Webseiten an.
Obwohl wir beide nicht so Fans von Discos sind, entschieden wir uns trotzdem, in eine Disco zu gehen, mit der Hoffnung, dass diese China evtl. besser sind als bei uns zu Hause. Dort angekommen mussten wir feststellen, dass der Sound mehr oder weniger genau der gleiche ist und dass ein Bier etwa gleich viel kostet wie in der Schweiz. Viele Leute hatte es auch nicht gerade, also verliessen wir Disco nach gut einer halben Stunde wieder.
Fazit: Die Chinesen verbringen ihren Ausgang im Internet Café oder mit Auf-der-Strasse-herumlaufen. Komische Leute…
Am zweiten Tag unserer Xi’an Reise standen die Terracotta Krieger auf dem Programm. 1947 wurde in Xi’an einige Gruben entdeckt mit sogenannten Terracotta Warriors, die aus Ton angefertigt wurden. Der Kaiser der Qing Dynastie liess diese Krieger für sein Grab erstellen. Die Ausgrabung dieser Krieger ist bis heute noch nicht abgeschlossen. Diese Sehenswürdigkeit war nebst der Grossen Mauer die bis anhin interessanteste auf unserer Reise.
Am letzten Tag in Xi’an schauten wir uns schliesslich noch die Big Goose Pagoda an. Die Pagode an sich war imo nicht so der Hammer, aber der Park rund herum mit den vielen Statuen erstaunten mich dafür umso mehr.
Am frühen Donnerstag morgen packten wir unsere Sachen und flogen zu der nächsten Grosstadt Shanghai.
Nun, was hat der Titel mit diesem Blogeintrag überhaupt zu tun? Da wir beide weder Mandarin lesen noch sprechen können und die Menükarten in den Restaurants meist auch keine Bilder enthalten (siehe oben), bestellen wir immer auf gut Glück ein Gericht. Meist hat es damit geendet, dass wir beide am nächsten Tag den Dünnpfiff hatten (ehrlich gesagt, habe ich noch nie erlebt, dass Gubsi so oft aufs Klo muss wie in Xi’an ;-)). Den Dünnpfiff werden wir auf unserer Reise sicherlich auch noch an anderen Orten haben, aber da müssen wir durch. Hinzu kommt, dass in China das Plumsklo verbreitet ist, welches uns beiden gar nicht passt. So mussten wir entweder warten, bis wir im Hotel waren oder in einem nobleren Restaurant essen gehen, um dort ein richtiges WC zu benützen.
Das Non-Plus-Ultra aber ist, dass es in den Toiletten kein WC Papier gibt. Wenn es wirklich mal dringend wurde und man nicht um das Plumsklo herum kam, ist es vorteilhaft gewesen, wenn man eigenes WC Papier mitgebracht hätte...
Thursday, September 11, 2008
Badaling und Summer Palace
Soodeli. Lange nichts mehr geschrieben. Seit Peking hatten wir keinen permanenten Internet-Access und auch wenig Zeit.
Nachdem wir am Donnerstag vergebens eine Reise nach Badaling buchen wollten - die Mittagszüge sind allesamt kurzfristig gestrichen worden - versuchten wir es am Freitag erneut. Als da der 10-Uhr-Zug ausverkauft war (!), namen wir eben den 3-Uhr-Zug, respektive wir planten es.
Angekommen in einer grossen Halle mit vielen wartenden Menschen mit allerlei Gepäck, begaben wir uns zur Schlange vor der einzigen Tür, welche gross beschriftet war und zu den Geleisen führte. Als dann kurz vor 3 Uhr die Tür aufging und die Menschenmasse sich in Richtung Geleise bewegte, taten wir das den anderen gleich. Wir waren ziemlich erstaunt, als wir dan an 'unserem' Gleis darauf hingewiesen wurden (wir waren die einzigen der Angestandenen, die sich auf dieses Gleis begaben), dass der Zug bereits im Begriff sei, abzufahren und wir nicht mehr einsteigen könnten. Warteten wir eben nochmals eine Stunde um dann nach einer weiteren Stunde in Badaling einzutreffen.
Die Strapazen hatten sich auf jeden Fall gelohnt. Das Wandern auf der Grossen Mauer ist atemberaubend - im physischen wie im übertragenen Sinne. Die Aussicht und die Atmosphäre in der vernebelten Chinesischen Berglandschaft überwältigend. Eines Tages will ich unbedingt noch einmal dahin um so weit auf der Mauer zu laufen, wie es meine Füsse erlauben. :-)
Am nächsten Tag begaben wir uns dann zum Park um den Summer Palace. Wie wir erfuhren, war er am Tag zuvor geschlossen wegen des Paralympischen Fakellaufs. Unsere Planänderungen hatten somit trotzdem noch ihren Vorteil.
Der Summer Palace ist ein riesiger Garten mit Insel und Tempel und allem Drum und Dran. Ursprünglich war er nur für die Kaiserfamilie zugänglich, jetzt wir er von Touristen und auf von Einheimischen besucht. Highlight war natürlich der Palast mit der vergoldeten, grossen Buddha-Statue.
Am Abend gingen wir noch wir noch ein 'Korean Barbecue', welches eigentlich ein muslimisches Fondue ist, essen. Es funktioniert ähnlich wie die bei uns verbreiteten Fonduearten, nur tunkt man die Fleischstückchen nicht mit einer Gabel sondern mit Chopsticks oder mit einem grossen Löffel in das siedende Wasser. Das von uns besuchte Restaurant soll zudem früher noch das erste Fastfood/Takeaway-Restaurant der Welt gewesen sein. McDonalds wurde also von chinesischen Muslimen erfunden. ;-)
Nachdem wir am Donnerstag vergebens eine Reise nach Badaling buchen wollten - die Mittagszüge sind allesamt kurzfristig gestrichen worden - versuchten wir es am Freitag erneut. Als da der 10-Uhr-Zug ausverkauft war (!), namen wir eben den 3-Uhr-Zug, respektive wir planten es.
Angekommen in einer grossen Halle mit vielen wartenden Menschen mit allerlei Gepäck, begaben wir uns zur Schlange vor der einzigen Tür, welche gross beschriftet war und zu den Geleisen führte. Als dann kurz vor 3 Uhr die Tür aufging und die Menschenmasse sich in Richtung Geleise bewegte, taten wir das den anderen gleich. Wir waren ziemlich erstaunt, als wir dan an 'unserem' Gleis darauf hingewiesen wurden (wir waren die einzigen der Angestandenen, die sich auf dieses Gleis begaben), dass der Zug bereits im Begriff sei, abzufahren und wir nicht mehr einsteigen könnten. Warteten wir eben nochmals eine Stunde um dann nach einer weiteren Stunde in Badaling einzutreffen.
Die Strapazen hatten sich auf jeden Fall gelohnt. Das Wandern auf der Grossen Mauer ist atemberaubend - im physischen wie im übertragenen Sinne. Die Aussicht und die Atmosphäre in der vernebelten Chinesischen Berglandschaft überwältigend. Eines Tages will ich unbedingt noch einmal dahin um so weit auf der Mauer zu laufen, wie es meine Füsse erlauben. :-)
Am nächsten Tag begaben wir uns dann zum Park um den Summer Palace. Wie wir erfuhren, war er am Tag zuvor geschlossen wegen des Paralympischen Fakellaufs. Unsere Planänderungen hatten somit trotzdem noch ihren Vorteil.
Der Summer Palace ist ein riesiger Garten mit Insel und Tempel und allem Drum und Dran. Ursprünglich war er nur für die Kaiserfamilie zugänglich, jetzt wir er von Touristen und auf von Einheimischen besucht. Highlight war natürlich der Palast mit der vergoldeten, grossen Buddha-Statue.
Am Abend gingen wir noch wir noch ein 'Korean Barbecue', welches eigentlich ein muslimisches Fondue ist, essen. Es funktioniert ähnlich wie die bei uns verbreiteten Fonduearten, nur tunkt man die Fleischstückchen nicht mit einer Gabel sondern mit Chopsticks oder mit einem grossen Löffel in das siedende Wasser. Das von uns besuchte Restaurant soll zudem früher noch das erste Fastfood/Takeaway-Restaurant der Welt gewesen sein. McDonalds wurde also von chinesischen Muslimen erfunden. ;-)
Thursday, September 4, 2008
Olympic Sports Center, Temple Of Heaven und Silk Street
Gestern haben wir einen Ausflug in den Hauptbereich der Olympischen Spiele gemacht. Leider ist die ganze Zone nur fuer Ticketinhaber zugaenglich, und da auch die Paralympic Games restlos ausverkauft sind (und sie erst naechste Woche beginnen), konnten wir die grossen Stadien leider nur von ausserhalb fotographieren.
Als naechstes ging's in den Temple of Heaven Park. Der Park diente zur Kaiserzeit fuer diverse Rituale (unter anderem auch fuer Tieropferungen). Ganz speziell ist die Echo Wall: Eine runde Mauer von vielleicht 40m Durchmesser. Obwohl noch diverse Gebaeude dazwischen sind, kann man sich dank der Resonanz der Wand miteinander unterhalten ohne direkten Sichtkontakt zu halten.
Der Park scheint zudem ein Treffpunkt fuer aeltere Leute zu sein, welche entweder Tai-Chi-Uebungen durchfuehren, miteinander singen und musizieren oder ein Tichu-aehnliches Kartenspiel spielen.
Zum Schluss machten wir noch einen Abstecher in die Silk Street. Die Silk Street ist ein Einkaufszentrum fuer allerlei gefaelschte und kopierte Waren. Es gleicht allerdings eher einem tuerkischen Basar als einem normalen Laden. Schon nur der reine Aufenthalt macht da schon Spass um mit den Haendlern zu diskutieren ohne ueberhaupt etwas kaufen zu wollen.
Irgendwie scheine ich Talent fuer solche Verhandlungen zu haben. Eine Verkaeuferin habe ich von 400 Yuen auf 20 Yuen (CHF 3.65) gebracht, obwohl ich ihr die ganze Zeit klar machen wollte, dass ich das Poloshirt gar nicht kaufen wollte. Als ich ihr dann bei 20 sagte, dass ich es mir trotzdem ueberlege, hat sie mich rausgeschmissen, weil sie es nicht fuer 20 verkaufen duerfe. Die zwei Soccer Jerseys habe ich dann fuer 10 Yuen ueber dem Minimalpreis gekauft.
Obwohl mir diverse Verkaeuferinnen angedroht haben, mich umzubringen, werde ich da wohl noch einmal vorbeischauen. :-)
Ein kleines Abenteuer war das gestrige Nachtessen. Wir suchten ein kleines Quartierrestaurant auf, in welchem kein einziger Angestellter auch nur ein Wort Englisch sprach. Auch die Speisekarten waren komplett in Mandarin beschrieben, aber wenigstens mit ein paar Zeichnungen versehen. Schliesslich haben wir das Restaurant trotzdem satt verlassen, mit dem Wissen, dass chinesischer Broccoli wie Spargeln aussieht und wie Radieschen schmeckt. Zudem hat uns unser Mitbewohner versichert, dass wir weder Katze noch Hund gegessen haben. ;-)
Als naechstes ging's in den Temple of Heaven Park. Der Park diente zur Kaiserzeit fuer diverse Rituale (unter anderem auch fuer Tieropferungen). Ganz speziell ist die Echo Wall: Eine runde Mauer von vielleicht 40m Durchmesser. Obwohl noch diverse Gebaeude dazwischen sind, kann man sich dank der Resonanz der Wand miteinander unterhalten ohne direkten Sichtkontakt zu halten.
Der Park scheint zudem ein Treffpunkt fuer aeltere Leute zu sein, welche entweder Tai-Chi-Uebungen durchfuehren, miteinander singen und musizieren oder ein Tichu-aehnliches Kartenspiel spielen.
Zum Schluss machten wir noch einen Abstecher in die Silk Street. Die Silk Street ist ein Einkaufszentrum fuer allerlei gefaelschte und kopierte Waren. Es gleicht allerdings eher einem tuerkischen Basar als einem normalen Laden. Schon nur der reine Aufenthalt macht da schon Spass um mit den Haendlern zu diskutieren ohne ueberhaupt etwas kaufen zu wollen.
Irgendwie scheine ich Talent fuer solche Verhandlungen zu haben. Eine Verkaeuferin habe ich von 400 Yuen auf 20 Yuen (CHF 3.65) gebracht, obwohl ich ihr die ganze Zeit klar machen wollte, dass ich das Poloshirt gar nicht kaufen wollte. Als ich ihr dann bei 20 sagte, dass ich es mir trotzdem ueberlege, hat sie mich rausgeschmissen, weil sie es nicht fuer 20 verkaufen duerfe. Die zwei Soccer Jerseys habe ich dann fuer 10 Yuen ueber dem Minimalpreis gekauft.
Obwohl mir diverse Verkaeuferinnen angedroht haben, mich umzubringen, werde ich da wohl noch einmal vorbeischauen. :-)
Ein kleines Abenteuer war das gestrige Nachtessen. Wir suchten ein kleines Quartierrestaurant auf, in welchem kein einziger Angestellter auch nur ein Wort Englisch sprach. Auch die Speisekarten waren komplett in Mandarin beschrieben, aber wenigstens mit ein paar Zeichnungen versehen. Schliesslich haben wir das Restaurant trotzdem satt verlassen, mit dem Wissen, dass chinesischer Broccoli wie Spargeln aussieht und wie Radieschen schmeckt. Zudem hat uns unser Mitbewohner versichert, dass wir weder Katze noch Hund gegessen haben. ;-)
Tuesday, September 2, 2008
Na, komm ich denn von einem anderen Stern?
Nun sind wir also in Peking angekommen. Die Reise verlief ohne Probleme und Zwischenfaelle, ausser dass ich fast in eine Glastuere gerannt waere im Muenchner Flughafen (wir mussten in Muenchen umsteigen). Das Essen im Flugzeug war anstaendig, obwohl ich normalerweise den Frass im Flugi gar nicht ausstehen kann. Die Auswahl der Filme, die wir im Flugzeug schauen konnten, waren dafuer umso besser: Kung-Fu Panda ist ein genialer Film und ich kann dem jedem nur empfehlen.
In Peking angekommen wurden wir gleich von einer guten Kollegin meiner Mutter abgeholt und wir logieren in ihrer Wohnung. Gleich am ersten Abend wurden wir zu "Beijing Duck" eingeladen. Traditionsgemaess wurden tonnenweise andere Speisen bestellt, so dass schlussendlich auch tonnenweise Reste gab, weil praktisch nur Michael und ich viel gegessen hatten und wir konnten auch nicht fuer 5 Personen essen. Tja, typisch Chinesen halt.
Am Montag besuchten wir den Tian'anmen Square und die Verbotene Stadt und heute waren wir im Pekinger Zoo, um die beruehmten Pandas zu sehen. Schade, dass kein Panda Kung-Fu konnte, aber die sind auch so ganz niedlich.
Zum Glueck koennen unsere Mitbewohner, die mit uns in der Wohnung logieren, helfen, uns in Peking durchzuschlagen. Die Leute hier sprechen nur Mandarin und mit meinem Aussehen sprechen die mich jedes Mal auf Mandarin an und schauen mich dann so an, als kaeme ich von einem Stern, wenn ich nicht auf Mandarin antworten kann. Obwohl ich mit einem richtigen "waiguoren" unterwegs, sprich mit Michael, dem die Chinesen ansehen, dass er ziemlich sicher kein Mandarin spricht, versuchen sie's halt doch immer wieder. Naja, ich freu mich schon auf Hong Kong, wo ich mich so einigermassen verstaendigen werden kann.
Zum McDonald's bleibt nicht mehr vieles zu sagen (siehe Gubsi's Eintrag): Der McFrass ist scheiss billig :-) (Gruss an Rony, Oli und Cyril). Umgerechnet 3.- fuer ein Menue ist a very good price. Und wir haben am Montag Abend noch tonnenweise Gutscheine von unserer Mitbewohnerin bekommen... Eigentlich haben wir ja geplant, in Asien abzunehmen, um in den USA wieder an Gewicht zuzulegen, da wir dort uns 6 Wochen lang wohl nur von Junk Food ernaehren werden und wir somit richtig fett werden. Aber wenn wir hier schon jeden Tag bei McDonald's essen, wie wird das wohl enden? Vermutlich meint ihr nach der Reise wirklich, dass ich von einem anderen Stern komme.
In Peking angekommen wurden wir gleich von einer guten Kollegin meiner Mutter abgeholt und wir logieren in ihrer Wohnung. Gleich am ersten Abend wurden wir zu "Beijing Duck" eingeladen. Traditionsgemaess wurden tonnenweise andere Speisen bestellt, so dass schlussendlich auch tonnenweise Reste gab, weil praktisch nur Michael und ich viel gegessen hatten und wir konnten auch nicht fuer 5 Personen essen. Tja, typisch Chinesen halt.
Am Montag besuchten wir den Tian'anmen Square und die Verbotene Stadt und heute waren wir im Pekinger Zoo, um die beruehmten Pandas zu sehen. Schade, dass kein Panda Kung-Fu konnte, aber die sind auch so ganz niedlich.
Zum Glueck koennen unsere Mitbewohner, die mit uns in der Wohnung logieren, helfen, uns in Peking durchzuschlagen. Die Leute hier sprechen nur Mandarin und mit meinem Aussehen sprechen die mich jedes Mal auf Mandarin an und schauen mich dann so an, als kaeme ich von einem Stern, wenn ich nicht auf Mandarin antworten kann. Obwohl ich mit einem richtigen "waiguoren" unterwegs, sprich mit Michael, dem die Chinesen ansehen, dass er ziemlich sicher kein Mandarin spricht, versuchen sie's halt doch immer wieder. Naja, ich freu mich schon auf Hong Kong, wo ich mich so einigermassen verstaendigen werden kann.
Zum McDonald's bleibt nicht mehr vieles zu sagen (siehe Gubsi's Eintrag): Der McFrass ist scheiss billig :-) (Gruss an Rony, Oli und Cyril). Umgerechnet 3.- fuer ein Menue ist a very good price. Und wir haben am Montag Abend noch tonnenweise Gutscheine von unserer Mitbewohnerin bekommen... Eigentlich haben wir ja geplant, in Asien abzunehmen, um in den USA wieder an Gewicht zuzulegen, da wir dort uns 6 Wochen lang wohl nur von Junk Food ernaehren werden und wir somit richtig fett werden. Aber wenn wir hier schon jeden Tag bei McDonald's essen, wie wird das wohl enden? Vermutlich meint ihr nach der Reise wirklich, dass ich von einem anderen Stern komme.
Erster Tag in Peking
Ni Hao!
Nach kleineren Jetlag-Schwierigkeiten haben wir unseren ersten Tag in China ueberstanden. Die Buerokraten am Flughafen waren nicht annaehernd so kompliziert wie jene in Zuerich und somit bestanden keinerlei Einreiseprobleme.
Unseren ersten Tag in Peking haben wir am Tian'Anmen Platz und in der verbotenen Stadt verbracht. Witzig: Als 1.90+ grosser Europaeer hat man manchmal das Gefuehl, die Chinesen halten einen fuer die Wiedergeburt des letzten Kaisers und wollen sich unbedingt mit mir auf einem Foto verewigen. Ich sollte wohl Entertainer werden. Halb Peking kennt mich ja bereits. :-)
Von Vorteil ist, dass wir uns das Leid teilen koennen, von Bettlern und Strassenverkaeufern angesprochen zu werden. Ken wird zur Haelfte auf Chinesisch angesprochen (welches er in etwa so gut versteht wie ich) und ich werde zur anderen Haelfte in Englisch belaestigt. Geteiltes Leid ist halbes Leid.
Der obligate Mac-Test hat folgendes ergeben:
Geschmack: vorzueglich. Wie bei allem hier in China scheint viel Wert auf die Staerke des Geschmacks gelegt zu werden.
Liebe: Nueued! Aber grad gaaaaar nueued! Es wird wirklich keine Sekunde damit verschwendet, dem BicMac noch ein passendes Erscheinungsbild zu geben.
Groesse: Der BigMac scheint wohl auf Chinesische Maegen abgestimmt zu sein und ist somit ein wenig kleiner als gewohnt.
Preis: Ein Menue kostet etwa soviel wie ein kleines Getraenk in der Schweiz. Und wir wurden von unserer Mitbewohnerin noch mit tonnenweise Gutscheinen eingedeckt. ;-)
Huijian
Nach kleineren Jetlag-Schwierigkeiten haben wir unseren ersten Tag in China ueberstanden. Die Buerokraten am Flughafen waren nicht annaehernd so kompliziert wie jene in Zuerich und somit bestanden keinerlei Einreiseprobleme.
Unseren ersten Tag in Peking haben wir am Tian'Anmen Platz und in der verbotenen Stadt verbracht. Witzig: Als 1.90+ grosser Europaeer hat man manchmal das Gefuehl, die Chinesen halten einen fuer die Wiedergeburt des letzten Kaisers und wollen sich unbedingt mit mir auf einem Foto verewigen. Ich sollte wohl Entertainer werden. Halb Peking kennt mich ja bereits. :-)
Von Vorteil ist, dass wir uns das Leid teilen koennen, von Bettlern und Strassenverkaeufern angesprochen zu werden. Ken wird zur Haelfte auf Chinesisch angesprochen (welches er in etwa so gut versteht wie ich) und ich werde zur anderen Haelfte in Englisch belaestigt. Geteiltes Leid ist halbes Leid.
Der obligate Mac-Test hat folgendes ergeben:
Geschmack: vorzueglich. Wie bei allem hier in China scheint viel Wert auf die Staerke des Geschmacks gelegt zu werden.
Liebe: Nueued! Aber grad gaaaaar nueued! Es wird wirklich keine Sekunde damit verschwendet, dem BicMac noch ein passendes Erscheinungsbild zu geben.
Groesse: Der BigMac scheint wohl auf Chinesische Maegen abgestimmt zu sein und ist somit ein wenig kleiner als gewohnt.
Preis: Ein Menue kostet etwa soviel wie ein kleines Getraenk in der Schweiz. Und wir wurden von unserer Mitbewohnerin noch mit tonnenweise Gutscheinen eingedeckt. ;-)
Huijian
Subscribe to:
Comments (Atom)