Da an diesem Tag Samstag war, gingen wir trotz Scheiss-Wetter ein wenig in den Ausgang. Dort gab es leider kein free refill für Bier (es gibt Bier auf Hawai'i!), aber billig war's trotzdem. Nebst dem Amerikanischen und Holländischen Wasser gab es sogar noch Neuseeländisches und Englisches Bier. Auch die Drinks waren nicht schlecht.
Als wir am nächsten Tag unseren Rausch ausgeschlafen und somit unser Frühstück verpasst hatten, machten wir eine kleine Walking Tour durch Honolulu. Es hat zwar inzwischen aufgehört zu regnen, es war aber trotzdem noch kein Badewetter. Nach den wenigen Sehenswürdigkeiten und einer Tour durch Downtown und Chinatown sind wir zurück zu Hotel gefahren, wo wir uns eigentlich nur parat für's Nachtessen machen wollten. Wir planten bei Tony Roma's zu essen, welchen ich von meinem San Francisco noch sehr gut in Erinnerung hatte. Wir machten aber den Fehler, den TV kurz einzuschalten: "Next: 24 - Redemption". Tony Roma's sahen wir an diesem Abend nicht mehr. Dafür eine zweistündige Echtzeit-Vorschau auf Jack Bauers siebtes Abenteuer. Huiii, wie wir uns jetzt freuen auf den Januar. :-D
Tag 3 war endlich von schönem Wetter geprägt, was wir natürlich ausnützten um unseren ersten Sonnenbrand zu holen. Wir verbrachten fast den ganzen Tag am Waikiki Beach mit sünele und bädele. Wir müssen Erich aber Recht geben: Der Waikiki Beach ist wirklich nicht grösser als das Brüggli. Dafür aber deutlich länger. ;-) Leider ist das Meer nicht sehr tief und voll von Steinen, weshalb man ziemlich weit rauslaufen muss um ein wenig bädelen zu können.
Für den nächsten Tag kauften wir uns also einen kleinen Football um ein wenig unsere 60-Yard-Touchdown-Pässe zu üben. 60 Yard weit kamen wir nicht gerade (zu viele Leute, Salzwasser, Wind, Sonneneinstrahlung, ihr wisst schon...), aber Fun hat's trotzdem gemacht. Am Abend schalteten wir den TV bewusst nicht an, damit wir endlich Zeit für Tony Roma's fanden. Nachdem ich schon die ganzen Ferien lang von Tony Roma's geschwärmt habe und ich Ken erzählt habe, dass es dort wohl die besten Burger der Welt gäbe, freute ich mich natürlich wie ein kleines Kind auf's Christkind. Ken hatte wie üblich noch seine Zweifel und da ich in den letzten sieben Jahren noch einige feine Burger gegessen hatte (speziell die DIY-Burger!) waren meine eigenen Erwartungen auch nicht gerade klein.
In unserem ersten Ami-Restaurant wollten wir natürlich gleich das volle Programm durchgehen: Zur Vorspeise gabs Potatoskins und einen grossen Salat. Das alles natürlich Ami-Style, wo gross noch das ist, was es verspricht! Die Vorpseisen hätten für einen normalen Magen wohl als Hauptspeise gereicht. Wir wollten aber mehr und freuten uns auf die Burger.
Nach dem ersten Biss waren aber alle Ängste besiegt: Tony Roma macht nach wie vor die besten Burger der Welt! Kens Gesicht hättet ihr sehen sollen nach dem ersten Biss! Fast zu Tränen gerührt, als hätte er den heiligen Gral in der Hand! Priceless...
Ich hatte danach noch nicht genug (genug hatte ich schon, aber das Essen war sooo fein) und bestellte mir noch einen Homemade Sundae. Aaaaah. So voll waren wir schon lange nicht mehr.
Am Dienstag machten wir mal einen Ausnahme zu unserem Rumhänge-Alltag und besuchten das geschichtsträchtige Pearl Harbor. Zuerst wurde uns ein Film über die Geschehnisse vor gut 70 Jahren gezeigt (wider Erwartens absolut neutral) gezeigt, danach fuhren wir zum Memorial wo die USS Arizona versenkt wurde. Da wir keine Zeit mehr für die USS Missouri hatten, wo die Kapitulation Japans unterschrieben wurde, machten wir noch einen Rundgang durch ein altes U-Boot, welcher mich überzeugt hatte, dass ich definitiv nie bei der Navy dienen werde. Höchstens um das Deck zu schrubben, wo mir keine 1.40m Türen in die Quere kommen.
Auch die nächsten Tage verbrachten wir mehrheitlich am Strand, wo wir uns noch eine Farbschicht für's kühle Kanada zulegten. Ken von gelb zu dunkelgelb und ich von Albino-weiss zu rot-braun. ;-)
Am Freitag war noch ein wenig Natur auf dem Programm: Wir besuchten den Vulkankrater von Diamond Head. Per Tunnel gelangt man ins Innere des Vulkans und gelangt dann zu Fuss an den Kraterrand, wo man eine Aussicht über weite Teile der Südküste Oahus und ins Inselinnere hatte.
Am Abend landeten wir in einer Country/Classic-Rock-Bar: Great music, great people (navy seals, cowgirls, biff tannen), great entertainment (billard, darts, blackjack, cowgirls)!
Da am Samstag wieder mal Regen angesagt war, hat es an dieser Stelle wieder mal Platz für den obligaten Big-Mac-Test:
- Liebe: Yeah! So muss ein Big Mac aussehen! Alles da wo's hingehört, schön gestapelt, nichts fällt raus. Alles tiptop.
- Preis: Fast so teuer wie in der Schweiz. Vielleicht ist das auch nur Hawaii-Standard.
- Genuss: Double Yeah! That's it! So muss ein Big Mac schmecken! Schade haben wir den direkten Vergleich zum chinesischen Big Mac nicht, aber diese beiden sind sicher beide top.
- Grösse: Obwohl in allen anderen Fastfood-Läden die Portionen viel grösser sind als sonstwo, scheint bei Ronald alles einheitlich zu sein. Also nix Riesen-Big-Mac. :-(
Die Grössen-Diskussion sei vielleicht noch ein wenig zu vertiefen. Es sei noch erwähnt, dass es hier (ausser im Mac) keine kleinen Getränke. Alles ist mindestens einen halben Liter gross. Zudem gibt es praktisch überall free Refills. So trinkt man zum Nachtessen schnell mal anderthalb Liter. Schade gibt's das beim Bier nicht. :-(
Die letzten beiden Tage verbrachten wir noch mal wie üblich am Strand, bevor wir am Montag Abend in Richtung Vancouver aufbrachen.
3 comments:
LOL, isch de Marty McFly demfall au i dere Bar gsi? ^^
Nei, aber defür no d'Melanie Winiger.
und.... hesch ere "stress" gmacht?
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